Beim Compo UV Floranid Rasendünger mit Unkrautvernichter ist außerdem die Zusammensetzung zu kritisieren. Zugesetztes Magnesium-Oxid und Eisen-II sind nur in speziellen Fällen wirklich nützlich für den Rasen. Käufer sollten hier genau analysieren, was ihr Rasen wirklich braucht und dieses Produkt nur nach sorgfältiger Überlegung kaufen. Der hohe Preis und die ungenügende Unkrautwirkung führen ebenfalls zur Abwertung.

Im Herbst gilt es, den Rasen gut für die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Auf jeden Fall sollte ein letzter, aber nicht zu tiefer Schnitt auf dem Programm stehen. Wer im Frühjahr nicht vertikutiert hat, kann das im Herbst nachholen, ebenso wie das Nachsäen kahler Stellen. Eine Düngung mit kaliumbetontem Dünger sollte ebenfalls obligatorisch sein, da diese die Gräser widerstandsfähiger und robuster macht. Um Schneeschimmel vorzubeugen, ist heruntergefallenes Laub regelmäßig von der Rasenfläche zu entfernen.
Ausreichendes bewässern des Rasen ist enorm wichtig. Sie sollten die Feuchtigkeit in der Erde gut kontrollieren. Wasser ist der wichtigste Nährstoff für Rasen, genauso wie für andere Pflanzen auch. Zu wenig Wasser ist nicht gut, aber zu viel auch nicht! Mehrere Male in der Woche bewässern ist wichtig und es ist zu empfehlen, gut zu kontrollieren ob der Rasen Wasser braucht.

Falls notwendig, kann im Mai dann direkt noch einmal gedüngt werden. Spätestens im Sommer sollten sich die Protagonisten dann über eine wirklich schöne Rasendecke freuen können. Bevor dann der Winter richtig in Fahrt kommt, kann im Oktober noch einmal gedüngt und für eine zusätzliche Stärkung der Rasenfläche gesorgt werden. Bei dieser Düngung kommt es dann vor allem auf Kalium bzw. auf wasserlösliche Kaliumsalze an. Diese erhöhen nämlich die Widerstandskraft des Rasens in den Wintermonaten.


Wenn die gepflasterte Rasenkante mit dem Rasenmäher befahrbar ist, braucht sie kaum weitere Pflege. Hin und wieder sollten Sie die Grenzlinie nachschneiden, um Ausläufer und flach wachsende Halme der Rasengräser zu kappen. Dafür eignet sich am besten ein Rasentrimmer mit Rollen und einem um 90 Grad drehbaren Schneidkopf oder eine Akku-Grasschere. Bei normalen Pflastersteinen sollte man die Fugen der Rasenkante außerdem einmal im Jahr mit einem Fugenkratzer reinigen und anschließend eventuell neu mit Sand befüllen.
Nach dem Rasen mähen müssen die länger abgeschnittenen Grashalme unbedingt entfernt erden, denn ansonsten erstickt der Rasen. Experte erklären, dass die Grasreste dem stehen gebliebenen Rasen den Sauerstoff rauben, den er zum Wachsen benötigt. Das Beste ist die Halme mit einem Rasenrechen zusammenzukehren oder beim Rasen mähen einen Auffangkorb zu nutzen.
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