Mit der Zeit bildet sich auf dem Rasenboden durch absterbende Pflanzenteile eine zunächst dünne Schicht aus organischem Material, das teils nur schlecht verrottet. Dieser sogenannte Rasenfilz wird zunehmend dicker und undurchlässiger, wenn gegen ihn nicht mit einem Vertikutierer vorgegangen wird. Durch senkrechtes Einschneiden der Messer in die Rasennarbe werden die überflüssigen Pflanzenreste herausgezogen. Der Rasen kann hinterher wieder „atmen“ und wird durch den mechanischen Reiz nicht zuletzt angeregt, wieder neue Triebe zu bilden.
Ein entsprechender Stickstoff Anteil beim Rasendünger sorgt für ein akzeptiertes Rasenwachstum. Auch die restlichen wesentlichen Nährelemente wie ein abgestimmter Phosphor Anteil zum Stickstoff Anteil soll beachtet werden. Außerdem ist zu berücksichtigen, wieviel Kilogramm auf der Fläche(m²) auszubringen sind, denn danach lässt sich ja auch der Preis kalkulieren. Und natürlich sollte der Dünger für den Kunden lieferfähig sein.
Allerdings sind diese Vorgaben nicht strikt umzusetzen, denn auch das Wetter spielt eine entscheidende Rolle. Wenn der Sommer heiß und trocken ist, dann wachsen die Grashalme weniger und müssen somit auch weniger gemäht werden. Doch ist das Klima eher milder und feuchter, dann wächst der Rasen schnell und die Folge ist, dass er öfter gemäht werden muss. Hier muss der Rasenbesitzer mit der Zeit ein Gefühl für den richtigen Zeitpunkt entwickeln.
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