Auf keinen Fall sollte der Rasen gemäht werden, wenn dieser nass oder feucht ist. Denn das nasse Gras wird von dem Rasenmäher nicht richtig erfasst und dadurch werden die Grashalme unregelmäßig abgeschnitten. Die Folge ist, dass der Rasen unterschiedlich hoch ist. Zudem lässt sich auch der Rasenmäher schlechter reinigen bei nassem Grad. Ebenfalls ist das Rasen mähen nicht bei Temperaturen über 30 Grad zu empfehlen, denn der Boden trocknet zu schnell aus. Der beste Zeitpunkt um den Rasen zu mähen ist der späte Nachmittag, denn am Vormittag ist das Gras noch zu feucht und mittags würden die abgeschnittenen Grashalme zu leicht verbrennen.
Mit der Zeit bildet sich auf dem Rasenboden durch absterbende Pflanzenteile eine zunächst dünne Schicht aus organischem Material, das teils nur schlecht verrottet. Dieser sogenannte Rasenfilz wird zunehmend dicker und undurchlässiger, wenn gegen ihn nicht mit einem Vertikutierer vorgegangen wird. Durch senkrechtes Einschneiden der Messer in die Rasennarbe werden die überflüssigen Pflanzenreste herausgezogen. Der Rasen kann hinterher wieder „atmen“ und wird durch den mechanischen Reiz nicht zuletzt angeregt, wieder neue Triebe zu bilden.

Der Wolf-Garten 2-in-1 Unkrautvernichter plus Rasendünger kann mit dem erstplatzierten Produkt locker mithalten. Beide Produkte werden von der Scotts Celaflor GmbH vertrieben und verfügen über identische Inhaltsstoffe. Allerdings unterscheiden sie sich im Preis. Der etwas teurere Substral Rasendünger mit Unkrautvernichter wird von den Käufern geringfügig besser bewertet.
Nach dem Rasen mähen müssen die länger abgeschnittenen Grashalme unbedingt entfernt erden, denn ansonsten erstickt der Rasen. Experte erklären, dass die Grasreste dem stehen gebliebenen Rasen den Sauerstoff rauben, den er zum Wachsen benötigt. Das Beste ist die Halme mit einem Rasenrechen zusammenzukehren oder beim Rasen mähen einen Auffangkorb zu nutzen.

Rasen braucht für ein gesundes Wachstum einen Boden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5. Ist der Wert niedriger, spricht man von einem sauren Boden. Solche Böden können die zum Wachstum der Rasengräser benötigten Nährstoffe allerdings nicht mehr richtig aufnehmen. Aus diesem Grund muss der pH-Wert durch Kalken des Rasens wieder angehoben werden. Ein guter Zeitpunkt für diese Pflegemaßnahme ist das Frühjahr, bevor der Rasen wieder zu wachsen beginnt.
Im Rasen können verschieden Krankheiten und Plagen entstehen. Welche das sind, ist vor allem abhängig vom Wetter. Je schneller Sie die Krankheiten und Plagen entdecken, desto besser können sie behandelt werden . Oft brauchen Sie dann auch nicht zu chemischen Hilfsmitteln greifen. So ist die Bekämpfung von Krankheiten und Plagen nicht nur für Ihr Portemonnaie vorteilhafter, es schützt auch die Umwelt. Möchten Sie mehr wissen über Krankheiten und Plagen in Ihrem Rasen, besuchen Sie dann diese Seite: Rasenkrankheiten und Plagen.
Vereinzelt berichten die Nutzer nach der Anwendung über braune Stellen im Rasen. Diese sind mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine falsche Anwendungsweise zurückzuführen. Hier zeigt sich einmal mehr, wie wichtig die richtige Dosierung und die Wahl eines geeigneten Produktes für den Rasen ist. Auch die Ergiebigkeit gibt Anlass zur Kritik: Für die angegebene Fläche ist die Menge nicht ausreichend, so einige Käufer.

Die Hobby-Gärtner und Gartenfreunde, die häufiger Mähen oder einen Mulchrasenmäher verwenden, können sich den Fangkorb sparend die gemähten Rasenspitzen einfach auf der Rasenfläche liegen lassen. Der Grasschnitt soll laut den Experten sogar die Humusbilanz verbessern und die Krümelstruktur des Bodens fördern. Aber das funktioniert nur bei den kurzen Grasschnipseln.
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