Beim Mulchen handelt es sich um eine natürliche Düngung des Rasens. Der Rasen wird nicht nur gemäht, sondern das Schnittgut dabei auch stark zerkleinert, bevor es auf die Rasenfläche fällt. Dort wird es von Mikroorganismen zersetzt, wodurch der Boden exakt die Nährstoffe wiedererlangt, die ihm durch den Rasenwuchs entzogen wurden. Im Handel gibt es längst spezielle Mulchmäher, mit denen diese Maßnahme der Rasenpflege zum Kinderspiel wird.

in Bezugnahme des „sirAdos-Baupreishandbuch 2016“ und Erfahrungswerten von Garten- und Landschaftsbauern unter Einbeziehung üblicher Hilfsmittel. Bei der Berechnung wird angenommen, dass bereits alle Materialien und Hilfsmittel vorliegen. Abweichungen sind je nach Vor-Ort-Bedingungen, persönlichen Fähigkeiten und vorhandenen Hilfsmitteln möglich. Alle berechneten Zeiten exklusive Trocknungs- und ggf. weiteren anfallenden Pausenzeiten.
Die Pflegephase für das Gras startet – gleichzeitig mit dem ersten Wachstumsschub – grundsätzlich im Frühling. Während in dieser Zeit vor allem ein gleichmäßiger und regelmäßiger Schnitt für einen zukünftig schönen Rasen sorgen soll, darf innerhalb dieser Zeit auch gedüngt werden. Das entsprechende Feingranulat sollte dabei immer in den Monaten April und Mai erfolgen, da der Rasen dann schon genügend Kraft gesammelt hat, um entsprechend wachsen zu können. In der Regel sind die Düngemengen Empfehlungen der Produktbeschreibung auf der Rückseite des Düngers zu entnehmen. An diese Vorgaben sollte man sich halten.
Allerdings sind diese Vorgaben nicht strikt umzusetzen, denn auch das Wetter spielt eine entscheidende Rolle. Wenn der Sommer heiß und trocken ist, dann wachsen die Grashalme weniger und müssen somit auch weniger gemäht werden. Doch ist das Klima eher milder und feuchter, dann wächst der Rasen schnell und die Folge ist, dass er öfter gemäht werden muss. Hier muss der Rasenbesitzer mit der Zeit ein Gefühl für den richtigen Zeitpunkt entwickeln.
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