Rasenpflege bedeutet längst nicht nur Mähen und Wässern. Obwohl diese – neben der Düngung – die wichtigsten Maßnahmen sind, um einen Rasen in Schuss zu halten, gibt es noch zahlreiche andere Arbeiten, die ihm zugutekommen. Nicht alle davon müssen ähnlich regelmäßig durchgeführt werden wie das Mähen und Wässern. In ihrer Summe sorgen sie aber dafür, dass ein Rasen stets vital bleibt, das heißt vor allem weniger anfällig für Krankheiten und Schädlinge ist, den Winter gut übersteht und Belastungen verschiedenster Art gut standhält.
Klassiker mit einigen Schwächen: Der Compo Blaukorn Classic ist einer der bekanntesten Rasendünger und wird von vielen Hobbygärtnern aufgrund seines günstigen Preises geschätzt. Aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses wird der Compo Blaukorn Classic vielfach im privaten Anwendungsbereich eingesetzt, obwohl er laut Herstellerangaben überwiegend für den Gartenbau und das Ackerland konzipiert ist.
Diese stehen ganz oben auf der Bewertungsliste. Denn nur so gelingt es, sich einen frischen und grünen Rasen zu verdienen. Man sollte sich daher vorm Düngen umfassend über den Zeitpunkt der Ausbringung und seine Zusammensetzung informieren. Gerade diese Kenntnis nicht zu haben, kann bitter sein, vor allem mit so vielen Waren auf dem Markt. Dann sollte man den wesentlichsten Faktoren Aufmerksamkeit schenken. Der Stickstoff Anteil sollte 20 Prozent betragen; der Phosphor Anteil sollte bei 5 Prozent liegen und der Kalium Anteil bei 10 Prozent. Ein anderer Gesichtspunkt weist aufs Kilogramm auf der Fläche(m²) und das Düngerzubehör hin; als Basis sollte man ein Granulat anwenden. Langzeitwirkung und Unkrautvernichter treten dabei immer wieder als unverzichtbare Attribute auf, wobei fast bestellbare Produkt ein entscheidendes Suchkriterium sein können. Langzeitwirkung bedeutet ein Dauereffekt von rund 3 Monaten. Eisensulfat sollte als Dünger für den Rasen und Moosvernichter in einem Mittel enthalten sein – zwecks der Einfachheit und Effizienz.
Wird er Rasen zu kurz gemäht, ganz besonders in der Trockenzeit, sollte er nicht zu kurz geschnitten werden, wenn es länger nicht geregnet hat. Von den Gartenexperten wird zu einer Halmlänge von 3 bis 4 cm geraten. Wird das Gras auf 2 cm oder sogar weniger zurückgeschnitten, dann können die dabei freigelegten Graswurzeln leiden. Dazu kommt, dass ein zu kurz geschnittener Rasen auch leicht braun wird bei einer starken Sonneneinstrahlung. Ein plötzlicher Kahlschnitt beeinträchtigt das Wachstum der sensibler Graswurzeln oder diese können sogar völlig absterben.
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